Vikarin Andrea Lassak (2013-2016)

Liebe Kirchengemeinde Schnait,

mit diesen ersten Worten an Sie möchte ich mich als Ihre neue Vikarin vorstellen. Denn zum 1. Oktober 2013 habe ich in der Begleitung von Herrn Pfr. Schleuning in Ihrer Gemeinde meine Ausbildung zur Pfarrerin der Württembergischen Landeskirche begonnen. Und das bin also ich: Mein Name ist Andrea Lassak, ich bin 31 Jahre alt und mit dem Umzug nach Schnait ist für mich ein großer Wechsel verbunden. Während der letzten vier Jahre habe ich in der Schweiz an einem Forschungsprojekt der Universität Zürich gearbeitet und dabei promoviert. Nun ziehe ich nicht nur von einer Großstadt in einen idyllischen Weinort, sondern werde mit dem Umzug zurück nach Deutschland auch mein Schweizerdeutsch mit dem Schwäbischen austauschen (- also wundern Sie sich bitte nicht, falls ich Sie aus Versehen einmal mit ‚Grüezi wohl’ anspreche...).    

 Lustig an diesem Umzug ist für mich auch, dass ich schon gebürtig aus einem Weinort stamme, der nur drei Ortschaften von Schnait entfernt liegt: Kernen-Stetten. Von dort aus habe ich in Fellbach das Gymnasium besucht und danach 2003 mein Studium der evangelischen Theologie in Tübingen begonnen. Im Laufe dieses Studiums bin ich viel herum gekommen: Ich habe in Berlin, im Norden Schottlands und auch in Zürich studiert. Ich bin froh um all die theologischen und kulturellen Anregungen, die ich dabei erfahren habe. Auseinandergesetzt habe ich mich während dieser Zeit vor allem mit Fragen, die den christlichen Glauben in seiner Bedeutung für uns und unser Leben zu verstehen suchen. Das gehört für mich zum Kerngeschäft einer Theologin und ich bin gespannt, das nun gemeinsam mit Ihnen weiter zu bedenken und zu leben. Erwähnen möchte ich schließlich, dass ich röm.-katholisch getauft und erst später in die evangelische Kirche konvertiert bin. Schon von klein auf aber wurde ich aufgrund der Bikonfessionalität meiner Eltern von beiden Konfessionen geprägt.

Die Kenntnis zweier christlicher Traditionen stellt für mich eine wirkliche Bereicherung dar. In den letzten Jahren zum Beispiel habe ich an Exerzitien teilgenommen und mich in christlicher Kontemplation (eine Art Meditation) geübt. Gerne möchte ich daher auch diese – bislang eher katholisch gepflegten – spirituellen Schätze unseres Glaubens hier weitergeben. Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben in Schnait, freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und die gemeinsame Weggemeinschaft, Gott entgegen.

Bis dahin grüßt Sie herzlich

Ihre Andrea Lassak

Vikarin Janine Haller (2008-2010)

 

Wir sind dann mal da...

...wir sind:
Janine Haller, Ihre neue Vikarin
Pascal Haller, der Mann dazu
Chiara Haller, die Tochter
Elijah Haller, der Sohn

...da, heißt für uns:
ein neuer Ort,
ein neues Zuhause,
eine neue Arbeit, neue Leute kennen lernen

Und darauf freuen wir uns...

Für die nächsten 2 ½ Jahre darf ich als Vikarin und wir als Familie in Ihrer Gemeinde mitarbeiten. Und damit Sie sich besser vorstellen können, wer wir sind, wollen wir uns hier kurz vorstellen.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Halberstadt (Sachsen-Anhalt). Während der Schulzeit hatte ich die Möglichkeit für ein Jahr in den USA zu wohnen und zu lernen. Nach meinem Abitur 1999 war ich mit Operation Mobilisation für zwei Jahre auf dem Missionsschiff MV Doulos in Südost Asien unterwegs. Beides hat mich sehr geprägt und Englisch ist für mich zu meiner Herzenssprache geworden, weswegen unsere Kinder auch dreisprachig aufwachsen – Deutsch, Schweizerdeutsch und Englisch.
Mein Theologie Studium begann ich im Oktober 2001 in Tübingen und im Februar 2008 bestand ich mein Examen. Während meines Studiums wohnte ich im Albrecht Bengel Haus und durfte dort von der guten Studienbegleitung profitieren.
Während des Studiums lernte ich meinen Mann kennen und im August 2003 haben wir haben wir geheiratet. Mein Mann ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Nach Beendigung seiner berufsbegleitenden Ausbildung zum Sozialpädagogen im März 2007, hat er die Aufgabe als Hausmann und Vater übernommen und fühlt sich dabei sehr wohl.
Chiara bereichert seit Oktober 2005 unsere Familie und Elijah seit März 2008.
Nach dem Examen haben wir die Zeit als Familie genossen und freuen uns nun auf die Zeit in Schnait.
Elijah wird mit dem Papa bald in die Krabbelgruppe gehen dürfen und Chiara freut sich vor allem auf den Kindergarten, von dem wir ihr schon viel erzählt haben. Wir freuen uns, hier bald neue Freunde zu finden.

Falls Sie noch mehr über uns wissen möchten, sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns Sie kennen zulernen.
Ihre Janine und Pascal Haller

Vikar Reichert (2003-2005)

Reichert, Thorsten

Mein Name ist Thorsten Reichert und ich bin Vikar in unserer Evangelischen Kirchengemeinde in Schnait.
Ich wurde 1974 in Aalen geboren und wuchs in Essingen, am Ursprung der Rems, auf. Nach Zivildienst und Erlernen der obligatorischen Sprachen Latein, Hebräisch und Griechisch studierte ich Evangelische Theologie in Kiel, Heidelberg und Tübingen. Als Stipendiat konnte ich in Tübingen im Evangelischen Stift wohnen, wo ich nicht nur gerne die stiftseigenen Stocherkähne nutzte, sondern mich auch als stellvertretender Stiftsältester und in diversen Gremien einbrachte. Meine theologischen Schwerpunkte lagen im Studium in der Praktischen Theologie (Gottesdienst, Seelsorge, Gemeindeaufbau,…) und im Neuen Testament. Daneben war ich in den jeweiligen Gemeinden meiner Studienorte aktiv: Kindergottesdienst, Jugendarbeit, Konfirmandenarbeit und Gestaltung von Gottesdiensten ergänzten das theologische Programm der Universität. Am intensivsten brachte ich mich jedoch im musikalischen Bereich ein und absolvierte neben dem Studium als einer der Ersten überhaupt die C-Ausbildung mit Fachrichtung Popularmusik.
Die Musik ist wie die Theologie ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens geworden, und so wird sie auch hier in Schnait einen Teil meiner Person und meiner Arbeit ausmachen. Allerdings wird im Vikariat die theologische Arbeit deutlich im Vordergrund stehen.

Ich freue mich auf die Aufgaben und Herausforderungen, auf die Begegnungen und das gemeinsame Bauen am Haus Gottes hier in Schnait und wünsche uns allen dafür Gottes Segen.

Mein Zuhause im Gemeindehaus direkt neben der Kirche soll offen sein für alle, die mit Fragen, Nöten und Wünschen zu mir kommen.

Mit guten Wünschen,
Ihr Vikar

Thorsten Reichert


Nachtrag: Nach der Vikariatszeit verließ uns Herr Reichert gen Norden um eine Musiker-Karriere zu starten.

Vikar Bruckmann (2001-2003)

Bruckmann, Christoph

Familie Bruckmann

Sommer 2001

Gerade ist der “alte" Vikar mit seiner Frau verabschiedet worden, und dann kommt da gleich der neue - und sogar mit einer ganzen Familie. Damit Sie auch ein bisschen eine Vorstellung davon haben, wer wir eigentlich sind, plaudern wir gerne ein bisschen aus unserem Leben:

Ich, Christoph Bruckmann, bin der, der hier das Vikariat beginnt. Ich bin quasi gebürtiger Schwarzwälder, bin aber bis zu meinem zwölften Lebensjahr auf der Ostalb aufgewachsen. 1984 zogen wir nach Schanbach, wo meine Mutter bis 1993 Pfarrerin war. (Mein Vater, ebenfalls Pfarrer, starb schon 1973).
Nach dem tragischen Tod meiner Mutter, den Sie vielleicht auch mitbekommen haben, begann ich mit dem Theologiestudium, studierte in Tübingen und Erlangen und machte 1999 mein Examen. 1997 heirateten wir und wohnten seitdem in Ruit (Ostfildem). Seit Sommer 1999 bis jetzt war ich als Industriemechaniker in einer kleineren Firma tätig und gleichzeitig vom CVJM Ruit zu 25% angestellt (v. a. zur Mitarbeiterbetreuung).
Die beste Ehefrau der Welt ist nach ihrer Geburt in den USA und nach ihrem Kindergartenaufenthalt in Malaysia vor allem hier in Aichelberg aufgewachsen. Ihre Eltern heißen übrigens Kürzdörfer und sind noch heute dort oben aktiv. Nach dem Sozialpädagogikstudium arbeitete meine Frau Monika als Erzieherin in einem der evangelischen Kindergärten in Ruit und engagierte sich bis zuletzt ehrenamtlich mit ihren Begabungen vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde bzw. im CVJM.
Unsere beiden Wonneproppen Conny (fast 3) und Leoni (1/2 Jahr alt) haben den Umzug hierher schon recht gut überstanden. Conny freut sich vor allem auf den Kindergarten. Übrigens meinte sie, als ich mich mit ihr darüber unterhielt, was denn ein Pfarrer so tun muß den ganzen Tag: “...den Herrn Jesus liebhaben, ...und die Kinder auch."
Das ist doch ein Ziel, oder?